Die junge Seite
Hilfe! Ich brauche Bilder
Hallo Kids. Hallo ich bin Olaf.Ich mache diese Webseite. Und ich habe mal eine Bitte an Dich. Ich würde unsere Kirchenwebseite gerne noch schöner gestalten, und dabei kannst Du mir helfen. Du malst gerne? Ja. Das ist super ! Ich brauche nämlich ganz viele Bilder von Dir. Schön wäre es wenn Du etwas passendes zu den Festen in der Kirche malen könntet Also zum Beispiel zum Advent (Adventskerzen), Weihnachten  oder Ostern ... Aber ich freue mich auch über Bilder die Dich in der Kinderstunde zeigen oder Deine Eltern beim Abendmahl ,den Pfarrer bei der Predigt ... Vielleicht hast Du auch Lust ein schönes Bild zu den verschiedenen Jahreszeiten zu malen. Wie zum Beispiel so ein schönes Herbstbild. Überdies freue ich mich ebenfalls über ein Bild  einer Kirche (auch von Innenraum z.B.Altar , Orgel)  oder eins  von Deinen Ort. Deine Bilder gibst Du dann entweder im Pfarramt oder beim Pfarrer von Zöblitz  ab. Du kannst Deine  kleinen Kunstwerke auch einscannen und mailen . Deine Eltern helfen Dir sicher dabei. Die E-mail Adresse ist kontakt@kirche-in-zoeblitz.de Wenn Du möchtest kannst etwas zu Deinen Bild auch eine kleine Geschichte schreiben. Also ich sage Dir schon jetzt mal ganz ganz vielen Dank und freue mich über Deine Bilder. Ich wünsche Dir viel Spaß beim malen. Tschüßi 
Kinderseite
Weihnachtszeit – Wunderzeit Es hatte geschneit. Drei Tage vor Weihnachten kam der ersehnte Schnee. Überall Kinder mit Schlitten und Schneeschuhen. Schneemänner zierten die kleinen Vorgärten der Häuser. Man meinte, alle Kinder seien glücklich. Alle? Nein. Peter stand traurig am Fenster. Sein Opa war vor einigen Tagen in das Krankenhaus gebracht worden. Peter wusste nicht, warum. Aber die Erwachsenen taten sehr heimlich, wenn sie von ihm erzählten und machten traurige Gesichter. Einmal hörte er Mutti sogar leise zu Vati sagen: „Vielleicht sieht Opa das neue Jahr nicht mehr.“ Da stand er nun und konnte nichts tun. Am Heilig Abend gab es wie gewohnt Geschenke. Alle bemühten sich um Weihnachtsstimmung. Aber die kam nicht auf. Als alle anderen mit ihren Geschenken beschäftigt waren, ging Peter in den Flur, zog seine Jacke an, band den Schal um , schlüpfte in die warmen Winterstiefel und machte sich auf den Weg zur kleinen Kirche. Nicht weit. Man konnte sie von seinem Fenster aus sehen. Vor der Kirche war eine Krippe aufgebaut. Maria und Josef standen da. In der Krippe lag das Jesuskind. Über allem schwebte eine Sternschnuppe. Peter trat an die Krippe. Leise sagte er: „Lieber Herr Jesus. Dieser Stern über dir hat die drei Weisen zu dir geführt. Du hast so viele Wunder vollbracht. Auch Kranke konntest du gesund machen. Bitte mach, dass auch mein Opa wieder gesund wird.“ Aus seiner Jackentasche zog er einen kleinen Strohstern, den er Tage vorher gebastelt hatte und legte ihn dem Jesuskind in die Krippe. Eine Weile sah er noch bittend die heilige Familie an. Dann drehte er sich um und stapfte heimwärts. Zwei dicke Tränen rollten über sein Gesicht. Zu Hause ging Peter sofort ins Bett, nachdem er allen eine Gute Nacht gewünscht hatte. Von seinem Bettchen aus sah er den Sternenhimmel. Seine Augenlider wurden schwer. Doch da! Was war das? Eine Sternschnuppe! Eine goldene Sternschnuppe! Er rieb sich die Augen. Sah sie noch in der Dunkelheit verschwinden. Ein seltsam warmes Gefühl der Ruhe kam über ihn. Peter schlief ein. Drei Tage später kam Mutti vom Krankenbesuch bei Opa. Sie war ganz aufgeregt. „ Die Ärzte haben gesagt, Opa hat das Schlimmste überstanden. Vielleicht darf er Silvester zu Hause sein.“ Jetzt weinte Mutti – vor Freude. Peter schloss still die Augen und bedankte für die Erfüllung seines größten Weihnachtswunsches. Eine gesegnete Weihnachten und einen guten Start ins neue Jahr wünscht Eure Ilona Kaden